ernährung - die einfache Art Energie zu tanken

ERNÄHRUNG – die einfache Art Energie zu tanken

Nehmen wir uns genug Zeit, um uns gesund zu ernähren?

Der Alltag ist oft stressig. Wir essen, ohne uns auf unser Essen mit all unseren Geschmackssinnen zu konzentrieren. Unvorbereitet nehmen wir das, was gerade zur Hand ist. Eine Wurstsemmel? Ein Pizzastück? Und in der Lade finden wir noch eine Schokolade oder ein, zwei Keks. Nehmen wir uns Zeit, über unsere Essgewohnheiten nachzudenken, denn mit richtiger Ernährung tanken wir Energie!

Achten wir ausreichend auf das, was wir essen?

Ein Bericht im ZDF hat mich verwundert: „der Umsatz der Bioprodukte in Deutschland macht nur knapp über 4 % des Lebensmittelhandels aus“ (Scobel, Ernährung der Zukunft).

Das finde ich überraschend, da man in den Supermarktregalen doch mittlerweile sehr viele Produkte auch in Bioqualität vorfindet. Zusätzlich zu den Bioläden und Reformhäusern, die sich in den Straßen und Einkaufszentren etabliert haben.

Ja muss es denn Bio sein?

Natürlich nicht, aber dann sollte es beim regionalen Bauern deines Vertrauens gekauft werden 🙂 .

Wir haben alle schon über die Vorteile von biologischen Lebensmitteln gehört: gentechnikfrei, herbizid- und pestizidfrei, frei von künstlichen Zusätzen, wie z. B. Farbstoffe oder Konservierungsmittel.

der Mensch ist, was er isst

Aber Bio ist noch mehr!

Bio schmeckt besser, besonders bei Obst und Gemüse ist es leicht, zu vergleichen, wenn wir es genießen. Bio handelt ethisch korrekt – etwa bei der Tierhaltung.

Biologische Lebensmitteln tun unserem Körper gut.

Das kann man sich vielleicht nicht so vorstellen, aber das Gegenteil vielleicht schon:

Stichwort Bienensterben:
Immer wieder hört man davon in den Nachrichten. Das Bienensterben hat vielfältige Ursachen, aber sicher ist, dass Insektizide, die in der konventionellen Landwirtschaft zur Beseitigung von Schädlingen eingesetzt werden, Mitschuld tragen.

Und jetzt stellen wir uns vor:
Wir sind natürlich viel größer und stärker als so kleine Bienen, aber Bienen haben eine Lebensdauer von  einigen Monaten. Wir hingegen werden in der westlichen Welt oft 80, 90 oder sogar 100 Jahre alt und das möchten wir möglichst gesund. Die Ärztin und LAbg. Dr. Gabriele Gimborn meint: „Insektizide sind vielfach auch für Menschen giftig. Sie können akut giftig, krebserregend, fortpflanzungsschädigend, nervengiftig oder hormonell wirksam sein.“ Die Folge sind also Zivilisationskrankheiten. Die Symptome werden dann mit Pulvern bekämpft, anstatt der Ursache nachzugehen.

Das gute Beispiel:
Immer wieder hört man, dass auf Inseln, wie Sardinien oder Ikaria die ältesten Menschen Europas leben. Mit ein Grund dafür sind unbehandeltes Obst und Gemüse.

Regional und saisonal einkaufen tut unserer Erde gut.

Stichwort Transportweg:
Exotische Lebensmittel sind aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken. Schon aus Gewohnheit greifen wir zum einen oder anderen Produkt, ohne uns weitere Gedanken zu machen.

Wir hören viel vom Klimawandel in den Nachrichten. Wenn man im Internet recherchiert, findet man viele fundierte Zahlen, wie viel CO2 bei diesen langen Transportwegen ausgestoßen werden.

Ein Vergleich, der mich beeindruckt hat:
Nur 4 % aller Lebensmittel in Deutschland kommen aus Übersee, allerdings die Wegstrecken, die diese  4 % zurückgelegt haben, machen über zwei Drittel der gesamten deutschen Nahrungsmittel aus. (www.nachhaltig-sein.info)

4 % klingt wenig, und vor allem 4 % hat man schnell in seinen Einkaufskorb gelegt, auch wenn man glaubt, regional einzukaufen. Manches will man nicht missen, doch manches sollten wir hinterfragen.

Zwei Beispiele dazu:
Chia Samen oder Goji-Beeren gelten als Superfood, aber unser Leinsamen oder unsere Johannisbeere stehen dem nicht nach. Wir wissen darüber oft zu wenig.

Pro 100 g Protein Mehrfach ungesättigte Fettsäuren Calcium
Chia-Samen 16,5 g 23,7 g 631 mg
Leinsamen 22 g 25,4 g 206 mg

 

Pro 100g Energie Zucker Vitamin C
Goji-Beere 379 kcal 45,6 g 48 mg
Schwarze Johannisbeere 46 kcal 6,3 g 177 mg

(aus ZDF „Superfood – Der Hype ums gesunde Essen“)

Saisonal sollte eigentlich selbstverständlich und leicht umzusetzen sein: Im Winter wachsen nun einmal manche Obst- und Gemüsesorten nicht in Europa. Und trotzdem werden sie angeboten, weil die Nachfrage offensichtlich da ist. Und wie viel besser schmecken z. B. Himbeeren oder Marillen im Sommer aus unseren Gärten?

Über Ernährung schreiben, ohne auch an fasten zu denken?

Heilfasten, Basenfasten, Intervallfasten – neue Trends mit langer Tradition. In allen großen Weltreligionen finden wir diesen Brauch. War es seinerzeit dafür gedacht sich wieder der religiösen Werte zu besinnen, wissen wir heute, dass Fasten gesund ist.

Fasten hilft dem Körper zu entgiften und zu regenerieren.

Dabei wurde festgestellt, dass fasten über einen Tag oder auch nur für 16 Stunden schon positiv für den Körper ist. In diesen Stunden des Fastens hat der Körper die Möglichkeit, seine Selbstheilungsprozesse zu aktivieren. So manches das in den Stunden dazwischen falsch gemacht wurde, wird so wieder ausgeglichen.

Die Folge ist, wir fühlen uns voll Energie und leistungsfähig. Klingt doch sehr gut 🙂

beim Essen zählt Qualität statt Quantität

Wie ernähren wir uns?

Galt es früher als selbstverständlich seine Mahlzeiten in Ruhe zu verspeisen, sind wir heutzutage ständigen Stressfaktoren ausgesetzt. Sei es Zeitnot und der Griff zum schnellen Take Away, sei es die Informationsflut, der wir ständig ausgesetzt sind, sodass wir mit unseren Gedanken ganz wo anders sind und unser Essen gar nicht mehr schmecken. Quasi im Autopilotsystem hinunterschlucken.

Achtsamkeit ist angesagt!

In der heutigen Gesellschaft glauben wir also multitaskingfähig zu sein, anstatt uns zu fragen: Was mache ich gerade? Wie mache ich es? Und wie fühle ich mich dabei? Das erzeugt Stress und ist besonders beim Essen nicht gut. Man isst zu viel oder zu hastig, nimmt sich oft zwischendurch einen Happen anstatt jede Mahlzeit zu genießen und wertzuschätzen.

Die Vorteile des achtsamen Essens:

Wenn wir achtsamer essen, bemerken wir nach einiger Zeit positive Veränderungen:

  • Wir lernen, langsamer, bewusster und entspannter zu essen:
    Durch Achtsamkeit entschleunigen wir.
  • Wir lernen, auf unseren Körper zu hören:
    Wir nehmen wieder eigene Erfahrungen ernst.
  • Unser Unterbewusstsein speichert neue Erfahrungen zum Thema Essen ab:
    Achtsam zu essen bedeutet, das Essen mit allen Sinnen zu genießen, indem wir unser Essen intensiv sehen, riechen und schmecken.
  • Wir wählen unser Essen bewusster aus:
    Weniger ist dann oft mehr. Qualität ist entscheidender als Quantität.

Achtsamkeit versetzt uns in die Lage, die Kontrolle über unser Essverhalten selbst zu übernehmen, statt im Autopilot-Modus zu handeln.

Kennst Du die „Schokoladenübung“? Sie dient dazu, Dir den Genuss von Essen wieder näherzubringen. Du findest sie hier: Die Schokoladenübung.

Der Vorteil dabei: Wer bewusst isst, braucht bei weiten nicht so viel Nahrung und vermeidet mit der Zeit ganz von selbst belastende und ungesunde Nahrungsmittel. Hört sich doch gut an :-)?

Fazit:

Zum Thema Essen gibt es ja viele Theorien, was für uns gesund ist und vieles hat seine Berechtigung.

Allen gemeinsam sollte sein, dass wir immer biologische Lebensmittel aus der Region zur passenden Jahreszeit kaufen. Achtsam essen hilft uns dabei. Hin und wieder (oder regelmäßig?) Fasten tut unserem Körper gut. So können wir ausreichend Energie tanken für mehr Lebensqualität und Lebensfreude!

Und worauf achtest Du bei Deiner Ernährung? Was ist Dein Erfolgsrezept?

Claudia Hernandez Mentaltrainerin
dipl. Mentaltrainerin

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